Blue Breeze Nikiti Luxury Suites
Zwei Sandbuchten an der Küste Sithonias aus der Luft, getrennt durch ein Felskap, dahinter Pinien und Häuser

Sithonia · Chalkidiki

Strände bei Nikiti — welcher passt zu wem

Flacher Einstieg, Schatten, Parken, Wind — und die Einschränkungen, die sonst niemand aufschreibt.

Fast jeder Strandführer schreibt dasselbe: kristallklares Wasser, feiner Sand, ein Traum. Das hilft niemandem bei der Entscheidung, welchen Strand man mit einem Zweijährigen ansteuert und welchen besser nicht.

Diese Seite ist anders sortiert. Sie sagt, wo das Wasser flach bleibt und wo es nach zwei Schritten tief wird, wo Schatten wächst und wo man einen Schirm mitbringen muss, wo es Toiletten gibt und wo eben nicht. Gerade die Einschränkungen sind der Punkt — wer vor Stränden warnt, dem darf man die Empfehlungen glauben.

Die Windregel, die den Tag rettet

Im Hochsommer weht auf der Ägäis der Meltemi, ein Wind aus Nord bis Nordost. Er ist vor allem von Ende Juni bis Anfang September unterwegs — einzelne Episoden sind schon ab Mai und noch bis Mitte September möglich —, am kräftigsten im Juli und August. Er setzt meist am späten Vormittag ein, erreicht sein Maximum am frühen Nachmittag und schläft gegen Abend ein.

Die eine Entscheidung am Morgen

Nordwind, spürbar
Der Meltemi drückt von Nord bis Nordost.
→ Westküste
Ruhiges Wetter
Kaum Wind, glattes Wasser schon am Vormittag.
→ Ostküste

Westküste heißt hier Kalogria, Ai Giannis, Spathies, Lagomandra — sie liegen bei Nordwind im Windschatten. Ostküste heißt Trani Ammouda, Vourvourou, Karydi. Und mit kleinen Kindern gilt ohnehin: vormittags ans Wasser, bevor der Wind aufkommt.

Türkisfarbene Bucht auf Sithonia, im Vordergrund die Zweige einer Aleppokiefer
Pinien bis an die Küste — das Merkmal, an dem auf Sithonia der Schatten hängt.

Die sechs Strände, die sich lohnen

Alle Entfernungen sind ungefähre Straßenkilometer ab Nikiti.

01

Ai GiannisDer nächstgelegene mit Charakter — Agios Ioannis

Westküste · rund 4–5 km

Sandbucht von Agios Ioannis bei Nikiti mit hellem Sand, flach auslaufendem Wasser und bewaldetem Hang
Agios Ioannis, gut vier Kilometer südlich von Nikiti. Foto: apostolis k / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Ein langer Strand von gut einem halben bis einem Kilometer, sandig, mit langsam abfallendem Einstieg. Wer vom Hauptzugang aus weitergeht, hat schnell viel Platz für sich. Groß genug, dass es hier selten eng wird.

Zwei Dinge vorher wissen. Der Einstieg ist überwiegend sandig, nur an wenigen Abschnitten liegen Felsen im Wasser — dort sind Badeschuhe nützlich. Und ein großer Teil des Strandes gehört inzwischen zu einem Hotelresort; der westliche Abschnitt bleibt öffentlich. Die Bewirtschaftung wechselt: auf Beachbar, Duschen oder Toiletten sollte man sich hier nicht verlassen.

02

KalogriaDer beste erste Tag

Westküste · rund 5–7 km südlich

Das grün-türkisfarbene Wasser vor Kalogria mit einer auflaufenden Welle, am Horizont die Halbinsel Kassandra
Das Wasser vor Kalogria. Foto: ale3andro / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 — bearbeitet (Ausschnitt, Tonwert), Bearbeitung unter derselben Lizenz

Wenn nur ein Strand auf diese Liste dürfte, wäre es Kalogria. Er verbindet drei Dinge, die sonst selten zusammenkommen: feiner Sand mit einer sehr langen, flach auslaufenden Wasserzone, echte Versorgung mit Beachbars und Kantine, und Pinien, die fast bis an den Sand reichen — also natürlichen Schatten neben der organisierten Zone.

Die Schwäche ist das Parken. Es gibt kostenlose, aber unbefestigte Stellflächen; in der Praxis wird entlang der schmalen Küstenstraße und auf den Anhöhen oberhalb des Strandes geparkt. In der Hochsaison ist am Vormittag alles belegt. Wer entspannt ankommen will, fährt früh.

03

SpathiesFür den Tag, an dem niemand da sein soll

Westküste · rund 7–8 km

Die Bucht von Spathies bei Nikiti mit türkisfarbenem Wasser und einer bewaldeten Landzunge
Spathies — die geschützte Bucht, von der im Text die Rede ist. Foto: Sakis Hatzis / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Zwei Buchten: eine kleine Lagune von etwa fünfzig Metern, von drei Seiten durch Klippen geschützt und deshalb mit sehr ruhigem Wasser, dazu ein großer schattenspendender Baum. Daneben eine größere Bucht von rund zweihundert Metern, die fast immer leer ist. Pinien bis an den Rand.

Hier gibt es nichts. Keine Liegen, keine Toiletten, keinen Kiosk. Wasser, Verpflegung, Schirm und Badeschuhe gehören ins Auto, sonst wird der Nachmittag kurz. Geparkt wird in Ausbuchtungen am Straßenrand, und die sind schnell belegt.

04

LagomandraWenn es bequem sein soll

Westküste · rund 13–14 km

Pinien bis an den Sand am Strand von Lagomandra, davor klares flaches Wasser
Lagomandra — die Pinien stehen bis an den Sand. Foto: vujas / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Der Komfortstrand der Gegend: über einen Kilometer lang, durch ein Felskap geteilt, voll ausgestattet mit Liegen, Beachbar, Duschen, Toiletten und Umkleiden. Dazu Pinien für natürlichen Schatten. In der Mitte läuft das Wasser flach aus, an den Enden fällt es zügiger ab.

Lagomandra hat als einer der wenigen Strände auf Sithonia einen eigenen, überwiegend beschatteten Parkplatz. Das ist die richtige Adresse für alle, die nicht um acht Uhr aufstehen wollen.

05

KarydiDer berühmte, mit einer Bedingung — bei Vourvourou

Ostküste · rund 17 km

Große abgerundete Granitfelsen im flachen türkisfarbenen Wasser von Karydi bei Vourvourou
Karydi bei Vourvourou: die Granitfelsen, für die der Strand bekannt ist. Foto: Srđan Mijatov / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Der Strand von den Postkarten: weißer, feiner Sand, große runde Granitfelsen im flachen Wasser, Pinienwald bis an den Strand. Die Flachwasserzone ist außergewöhnlich lang, und durch die geschützte Bucht zwischen zwei Felskaps und die vorgelagerte Inselwelt um Diaporos ist das Wasser meist ruhig und warm. Für kleine Kinder ist das schwer zu schlagen.

Fahren Sie früh. Geparkt wird auf Sandpisten im Pinienwald, und ab etwa neun, halb zehn ist dort nichts mehr frei. Toiletten gibt es nur im Restaurant am Parkplatz, Duschen und Umkleiden am Strand gar nicht. Wer um elf kommt, verbringt die erste halbe Stunde mit Parkplatzsuche.
Der Pinienbestand hat in den letzten Jahren gelitten — der Schatten ist stellenweise lückiger als früher.

06

Trani AmmoudaDie Ausweichlösung, die immer funktioniert

Ostküste · rund 7 km

Sehr lang, sehr breit, feiner Sand, organisiert mit Liegen und Wassersport. Selbst im August wirkt er nie voll. Und er hat das, was hier sonst Mangelware ist: unkompliziertes Parken. Wenn die Westküste überläuft, fährt man hierher.

Zwei ehrliche Einschränkungen: Es gibt keinen natürlichen Schatten — Schirm mieten oder mitbringen; Duschen und Toiletten nur punktuell an den Beachbars. Und der Strand liegt an der offenen Ostseite Sithonias, ist bei Meltemi also deutlich exponierter als die Westküste.

Und der Strand vor der Haustür

Sandstrand von Nikiti mit flachem Wasser, im Hintergrund die Marina und die Beachbars am Ort
Nikiti Beach am Ort, mit der Marina im Hintergrund. Foto: Nikolai Karaneschev / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Nikiti Beach zieht sich über rund drei Kilometer und ist von Blue Breeze zu Fuß erreichbar. Die Marina teilt ihn: der Abschnitt am Ort ist belebt, mit Promenade, Bars, Liegen und Wassersport; jenseits davon wird es deutlich ruhiger und naturbelassener, mit klarerem Wasser und stellenweise natürlichem Schatten. Der Einstieg ist überwiegend sandig und fällt allmählich ab; vereinzelt liegen Felsriffe entlang der Küstenlinie.

Er ist nicht der spektakulärste Strand der Halbinsel — aber am späten Nachmittag, wenn die Kinder müde sind und niemand mehr Lust auf Autofahren hat, ist er genau der richtige.

Mit kleinen Kindern

Drei Dinge entscheiden, und sie treten selten gemeinsam auf: flacher Einstieg, Schatten, Toiletten.

Senkrechte Luftaufnahme der Küste von Nikiti: heller Sandstreifen, flaches türkisfarbenes Wasser und ein weißer Katamaran
Nikiti, aus der Senkrechten. Der helle Streifen ist die Flachwasserzone — sie reicht weit hinaus.
StrandFlacher EinstiegSchattenToiletten
Lagomandraja, in der MittePinienja, mit Duschen
Kalogriaja, sehr langPinienbei den Beachbars
Karydija, sehr langPiniennur im Restaurant
Trani Ammoudamittlerer Abschnittkeinerpunktuell
Nikiti Beachjaim Süden etwasim Ort

Wo Sie mit Kleinkindern besser nicht hinfahren

Luftaufnahme von Kavourotrypes: helle Felsen, kleine Buchten, dicht an dicht stehende Sonnenschirme und ein Parkplatz am Hang, am Horizont der Berg Athos
Kavourotrypes — spektakulär und genau deshalb voll. Am Horizont der Athos.

Ein Bootstag zu den Inseln

Luftaufnahme einer Insel vor Vourvourou mit einer schmalen Sandbucht, ankernden Booten und flachem türkisfarbenem Wasser
Vor Vourvourou: Buchten, die nur vom Wasser aus erreichbar sind.

Vor Vourvourou liegt Diaporos mit einer Reihe geschützter Buchten, die nur vom Wasser aus erreichbar sind. Boote lassen sich an der Uferstraße in Vourvourou und im Hafen von Ormos Panagias mieten; von Ormos Panagias starten außerdem die Bootstouren entlang des Athos. Für welche Bootsgrößen ein Führerschein nötig ist, ändert sich gelegentlich — fragen Sie beim Verleih.

Nach dem Strand nach Hause kommen.

Blue Breeze liegt sechshundert Meter vom Wasser — nah genug, um zwischendurch zurückzulaufen, weit genug für Ruhe.

Zur Unterkunft Wie Sie herkommen, steht unter Anreise nach Nikiti.